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Neue Infos zum Honor Magic 3

Honor Magic 3
Geleaktes Honor Magic 3. (Bild: twitter/hereYashRaj)

Allzuviel ist, kurz vor der Markteinführung, noch nicht bekannt zum neuen Honor Magic 3, aber die bisherigen Informationen und Videoclips lassen auf ein leistungsstarkes Handy mit viel Technik zum relativ geringen Preis hoffen.

Diese Kombination hat sich bereits in den bisherigen Modellen der auf den jüngeren Markt setzenden chinesischen Firma bewährt, die sich erst vor kurzem vom Mutterkonzern Huawei getrennt hat.

Das neue Flaggschiffmodell von Honor wird als eines der ersten Smartphones auf dem Markt mit dem superschnellen Snapdragon 888 Plus ausgestattet sein. Nach bisherigen Informationen soll das Magic 3 in zwei Farbvarianten erhältlich sein – Blue Hour und Golden Hour, die in der Fotografie gemeinsam als magische Stunde bezeichnet werden und damit auch einen Bezug zu dem Handynamen besitzen.

Gebogenes Wasserfall-Display

Bei den ersten Hüllenvorführungen waren eine große runde Aussparung für Kameras sowie sehr wenig Abdeckung an den Seiten zu sehen, was auf ein Mehrfach-Kamera-System mit großen Sensoren oder aber auf ein periskopisches Linsenmodul schließen lässt. Letzteres würde ein gebogenes Wasserfall-Display bedeuten.

Honor ist inzwischen bekannt für Designexperimente bei seinen zwei Smartphonereihen, der Honor 50-Serie und der Honor Magic-Serie. Vor allem die Letztere setzt bevorzugt auf ein futuristisch anmutendes Design und hat unter anderem mit verschiebbaren Gehäusen und rahmenlosen Bildschirmen experimentiert. Das vor fast drei Jahren eingeführte Magic 2, der Vorgänger des Magic 3, besitzt ein manuelles Pop-up-Selfie-Kamerafeld und Fans der Smartphones versprechen sich ähnlich ausgefallene Eigenschaften von dem neuen Handy.

Das Telefon soll der vom Huawei-Verbot der vergangenen Jahre stark betroffenen Marke, neuen Auftritt geben, zumal Honor aufgrund seiner Trennung vom Mutterkonzern künftig wieder Google-Apps auf seinen Handys verwenden darf. Honor hatte sich für kurze Zeit starker Popularität und entsprechenden Verkaufszahlen erfreut und sowohl für seine Qualität und technische Ausstattung wie auch für die erschwinglichen Preise regelmäßig positive Bewertungen erhalten.

Beliebte Gaming-Plattform

Weil Honor sich überwiegend an die jüngeren Nutzer richtet, sind die Eigenschaften der Smartphones zum großen Teil auf deren Bedürfnisse ausgerichtet. Kameras und Filter für Selfies, Snapchat und TikTok-Videos sind dabei nur ein Teil. Da das Smartphone seit einigen Jahren auch in Deutschland zur beliebtesten Gaming-Plattform geworden ist, von epischen Multi-Player-Battle-Games bis zu simulierten Rennen oder dem Gucken von Sportereignissen und gleichzeitigen Platzieren von Online-Wetten, sind blitzschnelle Downloads, hohe Bildauflösungen für gestochen scharfe Grafiken sowie hervorragende Sounddesigns ein Muss, um sich in dem hart umkämpften Markt behaupten zu können.

Gezielt auf die Bedürfnisse von Gamern wurde das 2019 in den Verkauf gekommene Honor Play abgestimmt. Dafür wurde der Grafikprozessor auf GPU Turbo Technologie umgerüstet, die die Grafikverarbeitungseffizienz um satte 60 Prozent gesteigert hat, während zugleich der Energieverbrauch des Systemchips um 30 Prozent reduziert wurde. Als Display wählte Honor für das Honor Play einen 6,3-Zoll-FullView-Bildschirm aus Glas. Das 2,5-D gebogene Display kommt dabei auf ein Verhältnis von 19,5:9.

Auch beim Klang orientiert sich das Handy soweit möglich an den besten Gaming-Modellen. Der 3D-Surround-Sound wird dabei durch drahtlose Kopfhörer oder welche mit 3D-Effekten hergestellt, so dass etwa anhand der Richtung von Schüssen zu erkennen ist, woher der Feind kommt.

Sogar Effekte wie der Rückschlag von Waffen sind auf dem Honor Play dank 4D-Smart-Shock-Technologie zu spüren, und die integrierte Gaming-Suite erlaubt das Abstellen von eingehenden Anrufen und Nachrichten, bis auf einen kurzen eingeblendeten Hinweis. Eine starke KI-Kamera mit Dual-Kombi, inklusive Hauptkamera mit 16/2-Megapixeln rundeten das Handy ab, das dann zumindest vorübergehend den politischen Verwicklungen rund um Huawei zum Opfer fiel.

Honor Magic 3 kommt mit Snapdragon 888 Plus

Doch ein bereits zwei Jahre vor dem neuen Honor Magic 3 so raffiniert ausgerüstetes Handy lässt darauf hoffen, dass die Firma auch weiterhin auf die Entwicklung von hochwertiger Technologie und dem Einsatz von qualitätsstarken Materialien gesetzt hat. Die Verwendung des Snapdragon 888 Plus spricht ebenfalls dafür. Der Spitzenchip aus dem Hause Qualcomm liefert rund drei Gigahertz Leistung statt der bisherigen 2,84 GHz, ohne dass die Grafikeinheit verändert wird.

Die Leistungssteigerung macht sich am deutlichsten bemerkbar, wenn von einem älteren Modell auf ein Handy mit Snapdragon 888 Plus umgestiegen wird. Fünf Hersteller haben bereits angekündigt, den Superchip einsetzen zu wollen. Das sind neben Honor die Firmen Xiaomi, Vivo, Motorola und Asus. Letzterer hat angegeben, sein neues Gaming-Smartphone ROG Phone mit dem 888 Plus zu versehen – ein weiterer Hinweis darauf, dass auch das Honor Magic 3 sich selbst für anspruchsvolles Gaming eignen wird.

Speziell nur fürs Gaming entwickelte Funktionen wie Schultersteuerung und andere Hilfsmittel, die sogar nächtelange Gamingpartien bequem machen sollen, sind zwar nicht zu erwarten. Dafür liegt aber der Preis von Honor Smartphones prinzipiell weit unter dem, was die Kunden für eines der Spitzenmodelle unter den reinen Gaminghandys hinblättern müssen. Hinzu kommt die Alltagstauglichkeit, und zumeist noch der Verzicht auf langfristige Vertragsbindungen, um das Smartphone bezahlbar zu machen.

Obwohl die genauen Spezifikationen erst noch enthüllt werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Honor Magic 3 die ganze Magie seines Herstellers auch weiterhin zu einem massentauglichen Preis bei jeder Menge hochklassiger Eigenschaften entfalten wird.

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Über mich

Jörn Brien ist Chefredakteur und Betreiber von Honornews – deinem inoffiziellen Honor-Blog. Der Journalist arbeitet(e) für verschiedene namhafte Publikationen in Deutschland und Österreich, darunter Golem, Kurier, t3n, e-media, Futurezone und pressetext. Darüber hinaus betreibt er Die Wirtschaftsnews.de, den Online-Buchshop Meine Buchhandlung Wien und mehrere Facebook-Gruppen sowie Blogs.

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