
Honor möchte seine Erfolgsspur nicht verlassen und präsentiert fleißig weiter Smartphones. Das neue Mitglied der Familie ist das Play5 Youth, ein Mittelklasse-Smartphone, das mit einem interessanten Preis-Leistungsverhältnis daherkommt.
Mit dem Honor Play5 5G wurde bereits im Frühling dieses Jahres ein Smartphone der Serie vorgestellt, der auch das neue Play5 Youth angehören wird. Letzteres verfügt über einen MediaTek Dimensity 900, der zwei leistungsstarke ARM Cortex-A78-Rechenkerne mit sechs energiesparenden Cortex-A55 kombiniert. Weiter sind 8 GB an Arbeitsspeicher sowie 256 GB Flash-Speicher verbaut.
Play5 Youth: Mittelstarke Kamera trifft auf 120 Hz-Display

In Sachen Kamera ist mittig auf der Rückseite eine 64 Megapixel große Hauptkamera und ein 2 Megapixel Tiefen-Sensor verbaut. Selfies werden hingegen mit 16 Megapixel geschossen. Das dazugehörige Modul sitzt in einem links oben platzierten Oval im Display. Diese Entscheidung stößt jedoch auf Unverständnis, da der zusätzliche Platz, den das Oval bietet, nicht für eine Kamera genutzt wird. Folglich hätte ein einfaches Punch-Hole ausgereicht. Waren hier vielleicht noch Bauteile oder Designentwürfe übrig?
Wie dem auch sei: Genießen kann der Nutzer die medialen Inhalte auf einem 6,67 Zoll großen 1.080p+-Display, das eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz bietet und den DCI-P3-Farbraum vollständig abbildet. Ein seitlich eingefasster Fingerabdrucksensor ist ebenso mit an Bord wie ein 4.300 mAh starker Akku, der über USB-C mit 66 Watt geladen werden kann. Somit dauert eine Ladung auf 50 Prozent nach Angaben des Herstellers lediglich rund 15 Minuten. Auch ein Klinkenstecker ist für Freunde der kabelgebundenen Kopfhörer zu finden.
Fairer Preis für Mittelklasse-Smartphone
Zwischen Schwarz und Blau können sich potenzielle Käufer des Honor Play5 Youth entscheiden. Offizielle Preise und einen Releasetermin gibt es hierzulande zwar noch nicht. Ein Blick nach Fernost hilft jedoch dabei, einen ersten Eindruck für den Preis zu bekommen. Dort wandert das Play5 Youth für umgerechnet ca. 243 Euro über die (virtuelle) Ladentheke.

(Bildnachweise: Honor)
Autor: Manuel Raab-Faber


